|
Eidestranda:{}
|
Aure historik
Deutsch Bilder
Geschicht:
Die geschichtlichen Quellen reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück. Skaldengedichte und andere Gedichte, die im 13. Jahrhundert aufgezeichnet wurden, handeln von einer Zeit, die bis ins 9. Jahrhundert zurück reicht. Vor dieser Zeit muss man sich auf Kulturdenkmale verlassen.
Die nordwestliche Region des Landes wurde vor ca. 14000 Jahren eisfrei. Es wird angenommen, dass Jäger von den mitteleuropäischen (deutschen) Ebenen auswanderten und sich hier in kleineren Gruppen niederließen.
Es wird mit einer Steinzeit von ca. 8000 v. Chr. bis ca. 1500 n. Chr. gerechnet. In Aure gibt es viele Spuren aus der Steinzeit, und äußere Gegenden von Aure können zur Fosnakultur gezählt werden. (Die Fosnakultur hat ihren Ursprung in Funden in Kristiansund am Anfang des 20. Jahrhunderts, und es wird angenommen, dass diese zu den ältesten Siedlungen Norwegens gehören.)
Dromnes / Kjørsvikbugen / Tjeldbergodden: Bei Dromnes und Tjelbergodden gibt es viele Steinhügel über Gräbern aus der Bronzezeit, die eine wertvolle Dokumentation einer Großzeit an der Trondheimsleia darstellen. Die Bronzezeit wird von ca. 1500 v. Chr. bis 500 n.Chr. gerechnet. Man hat auch Grabeinrichtungen aus der Bronzezeit und der jüngeren Eisenzeit in Ulfsnes und Løvik gefunden. Lose Funde gibt es u.a. von Ertvågsøya. Die Eisenzeit wird von 500 v. Chr. bis 1000 n. Chr. gerechnet.
Dauerhafte Bauernsiedlungen gibt es wahrscheinlich seit der jüngeren Eisenzeit. In jener Zeit waren wahrscheinlich Fischen und Jagd auf diesen Siedlungen ebenso wichtig wie der Ackerbau. Mehrere Funde aus dieser Zeit erzählen uns etwas darüber, wo es Siedlungen gab. Bauernsiedlungen waren in dieser Zeit wahrscheinlich Bauernhöfe, die sich über große Gebiete ausstreckten.
Die ältesten Siedlungen in Aure sind wahrscheinlich: Aure, Todal, Ertvågen, Vinsternes, Arasvik, Våg, Fævelen, Gjela , Ulfsnes und Lesund. In der Gemeinde Aure ist das Meer durch die Zeiten hindurch die wichtigste Verkehrsader gewesen, und das hat einen Einfluß darauf gehabt, welche Orte hervorwuchsen und mit den Jahren wichtig wurden.
Die Kirche: Aure war wahrscheinlich einer der ersten Kirchenorte des Landes. Die Marienkirche in Aure war im frühen Mittelalter bekannt. Diese Stabkirche wurde im Jahre 1725 abgerissen und durch eine Kreuzkirche ersetzt. Die heutige Kirche wurde 1923 gebaut, nachdem die vorige Kirche abgebrannt war. Die Kirche ist die größte Holzkirche in Møre og Romsdal. Aurelånna im Zentrum von Aure ist ursprünglich das Hauptgebäude des Pfarrhofes. Es wurde 1832 vom Propst Peter Thams Buschmann errichtet.
Eidestranda: Ungefähr 5 km nördlich des Ortszentrums liegt Eidestranda. Dieser Ort hat heute eine Fischannahmestelle, einen Gasthafen, Boot- und Zimmerverleih, und Ende Juli jedes Jahr wird während der Aure-Woche ein Bootfestival abgehalten.
Lurvika: wurde um 1828 herum zu einem Handelsort. Mehrere Gebäude wurden in Lurvika errichtet, und der Ort wurde Tingstätte in 1838. Beim Lurvik-Damm (Lurvikdammen) wurde das erste Kraftwerk in Aure gebaut. Heute restaurieren neue Besitzer Lurvika. Hier gibt es heute einen Gasthafen für Boote, und ein kleines Gasthaus, das abends offen hat. Lurvika liegt auf Rottøya, zwischen Aure Zentrum und Ertvågsøya.
Valen: liegt auf Ruøya bei der Aursund-Brücke. In Valen hat es mehrere markante Persönlichkeiten gegeben. Hier war der Sitz des örtlichen Tings, der Gendarmerie, der Post, des Arztes und des Handels. Es gab auch eine Pension für "feine Damen". Valen war der erste Hof unter dem Pfarrhof, der zu einem selbständigen Bauernhof wurde.
Skiphamna: ("Der Schiffshafen") auf Ruøya war im 17. Jahrhundert ein Hafen, von dem Holz verschifft wurde. Holländische Segelboote frachteten Holz von Aure zum Kontinent, und Skiphamna var ein guter Wartehafen für sie.
Husfest: ist ein kleiner Bauernhof, der auf der Westseite von Ertvågsøya liegt. Der Ort hat keine Wege, aber man kann es nach Absprache mit dem Grundbesitzer von der Meeresseite aus besuchen. Der Ort hat eine besondere Geschichte, der letzte Besitzer wohnte dort bis in die neunziger Jahre.
Mjosundet: liegt auf Ertvågsøya. Der Ort hat heute eine Bootmarina und ein Geschäft. Die Bootbauerei Mjosundet Båt und Sletta Båt befinden sich hier. Foldfjorden liegt auf Ertvågsøya. Foldfjorden hat zwei schmale und starke Malströme, die den Fjord vom Meer trennen.
Todalen: liegt am Vinjefjord, ungefähr 20 km vom Zentrum von Aure entfernt. Todalen war durch viele Jahre der Sitz der Gendarmerie. Der Ort war auch eine Tingstätte, und hatte eine Postöffnerei und eine Handelsstätte seit der Mitte der 1880-er Jahre. Von Todalen können Sie den Weg hinauf zu Todalssetrene folgen, und den Pfad weiter hinauf ins Gebirge.
Melland / Finnset: – Finnset liegt auf Skardsøya. üSttzpunkt Melland{} hat eine Geschichte vom letzten Weltkrieg. Hier wurde ein Festungswerk gebaut, um die Trondheimsleia zu kontrollieren.
Arasvika: – Arasvik Bauernhof ist eine der ältesten Bauernhöfe in Aure – aus der älteren Eisenzeit. Der Vogt von Nordmøre, Christian Rasbech, zog im 17. Jahrhundert nach Arasvika. Arasvika wurde dann zum Sitz der Lokalverwaltung auf Nordmøre.
Es gibt weitere historische Orte in Aure, die hier nicht besprochen sind. Informationen erhalten Sie bei der Gemeinde Aure.
|
Aure fakta
Gemeinde Aure: Die Gemeinde Aure liegt im nordwestlichen Teil der Provinz Möre og Romsdal, grenzt im Norden an die Gemeinde Hemne in Sör-Tröndelag, und im Süden an die Gemeinde Kristiansund.
Die Fahrzeit nach Kristiansund N ist ca. 1-1,5 Stunden mit dem Auto (45 km und 2 Fähren). Nach Trondheim sind es ca. 2 Stunden Autofahrt (150 km).
Die Einwohnerzahl : ist ca. 3700 Einwohner und der Flächeninhalt der Gemeinde beträgt 653 km2.
Die Gemeinde besteht aus mehreren durch Brücken verbundenen Inseln. Eine lange Küstenlinie an Meer und Fjord macht die Gemeinde zu einem attraktiven Ort für fischende und natursuchende Einwohner, Ferienhausbesitzer und Touristen. Es gibt mehrere Campingplätze und Übernachtungsstätten in der Gemeinde.
Natur: Aure hat eine Natur mit großen Kontrasten, wo der Abstand zwischen Berg und Meer kurz ist.
Sie können markierten Wanderwegen in die Gebirgslandschaft hinein folgen. Einer der größten Hirschbestände des Landes befindet sich in Aure, und die Herbstjagd beginnt im September.
Im Sommer gibt es viel Kleinbootverkehr in der Gegend, und Freizeitfischen im Meer findet große Teile des Jahres statt. Es gibt viele Meerengen, Fjorde und Inseln in Aure, und Sie können auf mehreren der Inseln aus dem Boot ans Land steigen.
|